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Kurse in KuferSQL: Kopie, Kursreihen und Planungsschritte

Einzelne Kurse kopieren, Sammel-Kursübernahme, Kursreihen abbilden und mit Planungsschritten den Stand prüfen

Vermeiden Sie redundante Eingaben, indem Sie Kurse kopieren statt neu anzulegen – einzeln oder gesammelt für ein neues Semester. Über Kursreihen verknüpfen Sie zusammengehörige Teilkurse, und mit Planungsschritten, Freigaben und Kursstatus behalten Sie jederzeit den Überblick über den aktuellen Bearbeitungsstand.

ℹ️ Voraussetzung: Mindestens ein Quellkurs ist bereits angelegt. Wie Sie einen Kurs grundlegend anlegen, beschreibt Kurse in KuferSQL anlegen: Grundlagen und erste Seite.

Einzelnen Kurs kopieren

Kurse können neu angelegt oder kopiert werden. Allgemein empfiehlt es sich, Kurse zu kopieren, um nicht alle Eingaben neu einpflegen zu müssen. Die Kurskopie erfolgt einzeln über die Kopier-Schaltfläche – wahlweise in der Kursanwahl oder in der Bedienleiste der Kursstammdaten.

Ob Neuanlage oder Kopie: Kursnummer und Kurstitel sind Pflichtfelder, alle anderen Daten sind optional.

Dialog „Kurs Neuanlage” – Eingabe von neuer Kursnummer, Kurstitel und optional erstem Dozenten

Dialog „Kurs Neuanlage” – Kursnummer und Kurstitel sind Pflichtfelder, der Dozent kann zunächst offen bleiben

💡 Eindeutige Kursnummer: Wird die neue Kursnummer rot angezeigt, ist sie bereits vergeben. Wählen Sie eine andere Nummer (siehe Kursnummer vergeben für die empfohlene Systematik).

Bei der Kopie lässt sich je Kurs individuell festlegen, welche Daten vom Ursprungskurs übernommen werden sollen. Im Detail-Dialog Kurskopie entscheiden Sie dazu pro Feldgruppe:

Kurskopie-Dialog – Felder Kursnummer und Kurstitel oben, darunter eine vielfältige Übernahme-Checkliste

Kurskopie-Dialog – pro Feldgruppe (z. B. Beginn/Ende, Gebühren, Hauptdozent, Honorar, Termine, Web-Einstellungen) wird einzeln entschieden, ob übernommen wird

Wichtige Übernahme-Optionen im Überblick – die Einschätzungen dazu sind Empfehlungen aus der Praxis:

  • Beginn, Ende, Semester: Datums-Eckdaten – beim semesterweisen Kopieren häufig nicht übernehmen, da neue Daten gelten.
  • Gebühren und Hauptdozent: Übernehmen, wenn der Kurs unverändert weiterläuft.
  • Termine und Kurstage: Werden diese übernommen, gelten im neuen Kurs zunächst dieselben Termine – in der Regel nur sinnvoll, wenn anschließend ohnehin alle Termine verschoben werden.
  • Web-Einstellungen, Web-Freigaben, Web-Downloads: Übernehmen, damit der neue Kurs online unter denselben Bedingungen erscheint.
  • Vorgänger Kursnummer leeren / Nachfolgekursnummer leeren: Üblich bei semesterweiser Kopie, damit alte Verweise nicht mitwandern.

Unten links im Dialog steht zusätzlich die Sammel-Option alle Datenfelder.

Sammel-Kursübernahme für ein neues Semester

Sollen viele Kurse gemeinsam in ein neues Semester übernommen werden, ist die Einzelkopie zu aufwendig. Über System → Sammel-Kursübernahme kopieren Sie mehrere Kurse in einem Arbeitsgang.

ℹ️ Hinweis: Prüfen Sie nach der Sammelübernahme stichprobenartig einen Kurs, ob alle erwarteten Felder übernommen wurden.

Kursreihen

Im Reiter Kursreihe verknüpfen Sie zusammengehörige Kurse miteinander – z. B. die einzelnen Veranstaltungen einer Themenwoche oder Teilkurse eines Hauptkurses wie bei Integrationskursen. Wie Sie die Detailreiter (Programmheft, Web, Dozenten, Gebühren) pro Kurs pflegen, beschreibt Kurse in KuferSQL: Detailfelder, Dozenten und Programmheft; für den parallelen Einsatz mehrerer Dozenten siehe Mehrere Dozenten in einem KuferSQL-Kurs zuordnen.

So gehen Sie vor:

  • Jeder Kurs der Kursreihe wird einzeln angelegt (Kopie oder Neuanlage – siehe oben).
  • Anschließend wird jeder dieser Kurse dem übergeordneten Hauptkurs als „Kurs der Kursreihe” zugeordnet.

Bei der Anmeldung zum Hauptkurs kann ein Teilnehmer dann gleichzeitig in alle oder nur in eine Auswahl aus den Unterkursen der Kursreihe angemeldet werden.

⚠️ Achtung: Führen Sie im Reihenhauptkurs keine Raumplanung durch – die Termine gehören in die einzelnen Unterkurse.

Wie Sie eine Kursreihe von Grund auf aufbauen und dabei Gebühren und Anmeldung verwalten, beschreibt Kursreihen definieren und aufbauen.

Statistikdaten

Der Bildschirm für Statistikdaten sieht je nach Bundesland und Art der Einrichtung, die KuferSQL verwendet, unterschiedlich aus. Für die verschiedenen Statistiken in KuferSQL stehen jeweils eigene Dokumentationsanhänge zur Verfügung.

ℹ️ Details je Statistik: Welche Statistikdaten Ihre Einrichtung benötigt, entnehmen Sie dem Dokumentationsanhang zur jeweiligen Statistik:
  • DVV- und BVV-Statistik: Doku A041 (DVV-Statistik), Doku A043 (BVV-Statistik)
  • Landesstatistik: Doku A040 (Sachsen), Doku A042 (Baden-Württemberg), Doku A044 (Niedersachsen), Doku A045 (Nordrhein-Westfalen), Doku A046 (Rheinland-Pfalz), Doku A047 (Sachsen-Anhalt), Doku A048 (Thüringen), Doku A049 (Österreich), Doku A180 (AuL-Statistik)

Freigaben

Über die Schaltfläche Freigaben wird auf einen Blick angezeigt, wo der jeweilige Kurs veröffentlicht wird. Kurse können unter anderem auf der eigenen Webseite, in einem Programmheft oder über andere Medien veröffentlicht werden.

Soll der Veröffentlichungs-Stand für mehrere Kurse gesammelt geprüft werden, nutzen Sie Extras → Export- und Freigabecenter. Dort wird der Stand für eine größere Menge an Kursen angezeigt.

Planungsschritte und Check der Kursdaten

Die Verwendung der beiden Module Planungsschritte und Check der Kursdaten ist optional. Sie sollen dabei helfen, den aktuellen Stand eines Kurses genauer abzufragen und zu kontrollieren.

Im Kurskopie-Dialog gibt es für die Planungsschritte eine eigene Übernahme-Option Planungsschritte (leer) (siehe Screenshot weiter oben).

Kursstatus

KuferSQL bietet die beiden Standard-Statusangaben Ausfall und Abschluss als eigene Menüpunkte an. Darüber hinaus können weitere, selbst definierte Angaben zum Kursstatus angelegt und über den Menüpunkt Kursstatus ändern verwendet werden. Angelegt werden sie unter Einstellungen → Hinterlegungen Kurse → Kurs Status.

Ergebnis

Sie haben die effizienten Wege kennengelernt, um Kurse aus Vorgängerkursen zu erzeugen, zusammengehörige Kurse als Kursreihe abzubilden und den Stand eines Kurses über Statistikdaten, Freigaben, Planungsschritte und Kursstatus systematisch zu prüfen. Damit ist die dreiteilige Einführung in die Kursanlage abgeschlossen.

💡 Empfehlung: Etablieren Sie pro Semester einen festen Workflow – z. B. „Sammel-Kursübernahme → Termine in der Raumplanung anpassen → Dozenten- und Gebühren-Reiter prüfen → Freigabecenter sichten”. Über die Planungsschritte und den Check der Kursdaten kontrollieren Sie anschließend, wie weit der einzelne Kurs ist.